Burg-Prozess neun Monate unterbrochen

Der Schritt erfolgte auf Weisung von Hartmanns Versicherung (D&O).
Der von Ex-Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann angestrengte arbeitsgerichtliche Prozess gegen seine Entlassung wird für mindestens neun Monate unterbrochen, bestätigte Hartmanns Anwältin Katharina Körber-Risak am Freitag. Der Schritt sei auf Weisung von Hartmanns Versicherung (D&O) "aus verfahrensökonomischen Gründen" erfolgt, so Körber-Risak.

Darauf haben sich Hartmanns Anwälte Körber-Risak und Georg Schima mit dem Burgtheater-Anwalt Bernhard Hainz geeinigt. Grundsätzlich gelte es nun, die Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen Hartmann sowie Ex-Burgtheater-Geschäftsführerin Silvia Stantejsky wegen Verdachts der Untreue, grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen, Bilanzfälschung und Abgabenhinterziehung abzuwarten. Auch gegen die Burgtheater GmbH und Ex-Holding-Chef Georg Springer wird ermittelt.


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Jungstar Sjöen nach Sturz im Krankenhaus

Skisprung-Saison beginnt mit einem schweren Sturz in Klingenthal.
Das Training für den Weltcup-Auftakt in Klingenthal ist von einem schweren Sturz überschattet worden. Der norwegische Jungstar Philipp Sjöen verlor nach einem 148-Meter-Satz das Gleichgewicht und stürzte schwer. Der 18-Jährige wurde mehrere Minuten im Auslauf behandelt werden und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht.


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Explosive Säure in Schule entdeckt

Schule wurde evakuiert, Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei.
Alarm in der Schule in der Schäfergasse in Wien-Wieden: beim Aufräumen wurde im Keller eine Flasche mit hochexplosiver Pikrin-Säure entdeckt. Schüler und Lehrer wurden sofort evakuiert, die Polizei sperrte die Schäfergasse.


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US-Börsen starten klar im grünen Bereich

Dow Jones stieg um 165,88 Einheiten oder 0,94% auf 17.884,88 Zähler.
Beflügelt von neuen Nachrichten von den internationalen Notenbanken haben die US-Börsen den Handel am Freitag mit klaren Kursgewinnen begonnen. Gegen 15.50 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 165,88 Einheiten oder 0,94 Prozent auf 17.884,88 Zähler.

Der S&P-500 Index gewann 18,40 Punkte oder 0,90 Prozent auf 2.071,15 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verbesserte sich um 37,42 Punkte oder 0,80 Prozent auf 4.739,29 Einheiten. Bereits an den europäischen Börsen sorgten heute Vormittag die jüngsten Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi für kräftigen Auftrieb. Draghi bekräftigte auf einem Bankenkongress abermals seine Handlungsbereitschaft, den Kampf gegen Niedriginflation und Wachstumsschwäche auszuweiten.

Hinzu kam dann die überraschende Leitzinssenkung durch die chinesische Notenbank. Um die schwächelnde Konjunktur des Landes zu beleben wurde der Ausleihungssatz um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent gesenkt, wie die People's Bank of China in Peking mitteilte. Bis zuletzt hatten damit nur wenige Volkswirte gerechnet. Vielmehr lautete die allgemeine Erwartung, dass die Zentralbank ihre bisherige Politik kleinerer, gezielter Konjunkturstützen fortsetzt.

Neue Konjunkturdaten stehen heute nicht an. Unternehmensseitig rückten unter anderem Nike in den Blickpunkt. Der Sportartikelhersteller hebt wie von Marktteilnehmern erwartet seine Quartalsdividende von 24 auf 28 US-Cent an und erfreute damit die Anleger. Die Aktien stiegen im Frühhandel um 1,20 Prozent auf 98,47 Dollar.

Intel hatte bereits am Vortag mit einer Dividendenerhöhung im kommenden Jahr positiv überrascht. Die Aktien des Chipherstellers tendierten im Dow Jones um 1,21 Prozent fester bei 36,385 Dollar. Auch im Nasdaq waren Technologiewerte gesucht: Yahoo stiegen um 0,84 Prozent, Twitter gewannen 0,53 Prozent und Apple erhöhten sich um 0,46 Prozent.

Zahlen legte zum Wochenschluss unter anderem Foot Locker vor. Der Sportschuhverkäufer konnte mit seinen jüngsten Geschäftszahlen die Markterwartungen übertreffen. Die Titel büßten im Frühhandel dennoch 1,11 Prozent ein. Die Aktien von Ross Stores kletterten indessen um 6,01 Prozent nach oben. Mit ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr lag die Bekleidungskette über den durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Dagegen wurden bei Gap die Gesamtjahresziele gesenkt, was die Aktien des Einzelhändlers um 4,48 Prozent nach unten drückte. Auch GameStop sackten um rund 12 Prozent ab, nachdem der Videospiele-Händler seine Schätzungen für den Gewinn im kommenden Jahr 2015 nach unten revidiert hatte.

Alibaba starteten mit plus 1,86 Prozent in den Handel zum Wochenschluss. Der Online-Händler hat nur zwei Monate nach dem spektakulären Börsendebüt den US-Finanzmarkt erneut angezapft und hat mit dem Verkauf von Anleihen 8 Mrd. US-Dollar eingenommen. Kreisen zufolge muss Alibaba dabei wegen der großen Nachfrage weniger Zinsen zahlen als ursprünglich angenommen. Das Angebot sei fünffach überzeichnet gewesen.


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